Firefox Logo

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Die Browser Stats sind unbarmherzig: Mozillas Firefox hat bei der Nutzung erheblich eingebüßt. Waren es im Oktober 2009 noch 47,5 % Marktanteil, sind es 2017 nur noch klägliche 12,1 % - Tendenz weiter sinkend. Schuld daran hat vor allem Google. Seit der Chrome-Browser des Internet-Giganten verfügbar ist, nimmt die Firefox-Nutzung stetig ab. Chrome war einfach schneller als Firefox – und ist es laut aktueller Messung heute noch. Dazu profitierte er bei der Verbreitung vom hohen Bekanntheitsgrad des Suchportal-Dominators.

Mozilla will nun kämpfen und hat  das bis dato größte Update für seinen Browser herausgebracht: Firefox 57 – oder auch Firefox Quantum. Der aufgefrischte „Suchfuchs“ sieht auf den ersten Blick schicker aus als der Browser von Google. Aber das ist wohl reine Geschmackssache. Damit Firefox Quantum bei der Schnelligkeit aufholt, wurden 75% der Codebasis, sprich ca. 7 Millionen Codezeilen, verändert. Der Browser verteilt seine Aufgaben jetzt auf mehrere Prozessorkerne und schont so den Arbeitsspeicher (RAM).  Ob Mozilla mit der neuen Version der Befreiungsschlag gelungen ist, bleibt ungewiss. Es wäre zumindest wünschenswert, damit es weiter Alternativen zum Quasi-Monopolisten Google gibt. Wir wären die Ersten, die bei der Webseiten-Entwicklung wieder auf Firefox setzen - wenn er noch etwas schneller wird.